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Interview: Empfehlungsmarketing an der Haranni Academie

Seit Anfang dieses Jahres kümmert sich die Haranni Academie (HAC) in Herne engagiert um ihr Projekt Empfehlungsmarketing. Im DZW-Interview berichtet das Academie-Team um Leiterin Christiane Fork über Hintergründe und erste Erfahrungen.

Was hat es mit dem Empfehlungsmarketing auf sich? Seit wann ist das ein Academie-Projekt?

Christiane Fork: Wir haben im Januar unser Projekt Empfehlungsmarketing begonnen. In einem ersten Workshop kurz vor Weihnachten haben wir das Thema im Team zum ersten Mal ausgerollt. Konkreter Anlass war unser im September 2017 gestartetes Curriculum Kinderzahnmedizin. Zwei Drittel der Teilnehmer sind auf Empfehlung zu uns gekommen. Natürlich war uns klar, dass sich schon immer Teilnehmer via Empfehlung angemeldet haben, allerdings gab es bislang kein professionalisiertes System dahinter.

Was sind die Besonderheiten des Empfehlungsmarketings für das Team?

Daniel Fretwurst: Jeder von uns im Team trägt aktiv dazu bei, dass unsere Empfehlungen wachsen. Durch die direkte Ansprache, im persönlichen Gespräch, durch Facebook- Posts und durch die Gestaltung von Hilfsmitteln wie Roll-ups, Bildschirmpräsentationen oder Flyern. Ebenso wichtig sind unser Teamgeist, unser Servicedenken und unsere Aufmerksamkeit unseren Teilnehmern
und Referenten gegenüber. Wenn wir das im Team gut hinbekommen, lassen die Empfehlungen auch nicht auf sich warten.

Lässt sich das Empfehlungsmarketing in den täglichen Arbeitsablauf integrieren?

Rica Oberstelehn: Jeder von uns versucht, sich bestimmte Zeitfenster freizuhalten, die nur für dieses Projekt bestimmt sind und die wir für unsere wöchentlichen To-dos intensiv nutzen. Meist legen wir zu Anfang der Woche unsere Sprints mit Aufgaben fest, die wir erreichen wollen, und benennen dazu die genauen Zuständigkeiten. Vanessa Kupka, unsere Auszubildende, kümmert sich als unsere Facebook-Beauftragte um unsere Empfehlungen dort. Die Zeit, die sie dafür benötigt, ist unterschiedlich und ist davon abhängig, wer und in welchem Umfang was gepostet hat.

Vanessa Kupka: Es sind schon etliche Wochenstunden, die wir für dieses Projekt aufwenden. Gerade nach den Wochenenden, wenn wir viele Kurse, Kongresse und dementsprechend Teilnehmer im Haus hatten, vervollständigen wir unsere diversen Listen. Es ist wichtig, dass wir das immer schnell abarbeiten, um somit auch auf valide Zahlen in unserem System zurückgreifen zu können.

Welchen Nutzen erhofft sich die HAC daraus für die Zukunft?

Fork: Es gibt für uns drei übergeordnete Ziele. Erstens: Es geht uns um zukunftsweisende Verbindungen zu unseren Teilnehmern – stay connected, um es neudeutsch auszudrücken. Zweitens: Wir möchten noch mehr Aufmerksamkeit für unsere Academie durch Mundpropaganda erzielen. Drittens: Nicht zuletzt geht es uns aber um nachhaltige Kundenbindungen. Diejenigen, die uns
empfehlen, kennen unser Haus, haben von unseren Fortbildungen profitiert und haben sich bei uns absolut wohlgefühlt. Das ist uns Antrieb wie Verpflichtung zugleich, auf diesem Weg weiterzumachen.